Pares Sigalas - Der Sonnenwinzer
Santorini - Einzigartig in der Weinwelt
Die Kykladeninsel Santorini befindet sich auf dem 36° Breitengrad. Auf gleicher Höhe befindet sich auch Algier und Tunis. Entsprechend heiß geht es in den Sommermonaten zu, wenn mitte August die Lese beginnt. Es ist die Erste in ganz Griechenland. Mit jedem Tag beginnt der Säurespiegel in den Trauben zu sinken und ein enormer Zuckeraufbau findet statt. Schon nach zwei Wochen werden 1400 Hektar Weinland abgeerntet sein. Der Zuckergehalt scheint hier wahrlich nicht das Problem zu sein. In den Trauben ist jede Menge davon. Auch hat man vergessen wann es das letzte mal geregnet hat. Insgesamt waren es etwa 350mm im ganzen Jahr. Fäulnis oder Pilzbefall, sowas gibt es hier nicht. Auch die schreckliche Phyloxera, die den europäischen Weinberg komplett vernichtete hat es nicht geschafft diese Rebstöcke zu zerstören. So sind heute noch die gesamten Reben auf Santorini nicht mit Amerikanischen Wurzeln aufgepropft sondern Wurzelecht. Einzigartig in der Weinwelt.
Man muss hier mit der Trockenheit und der Hitze kämpfen. Die Lese findet in den frühen Morgenstunden statt. Die Nacht hat etwas Frische und Kühle über den heissen Boden gebracht und die hitzegeplagten Trauben bekommen dadurch etwas Feuchtigkeit: Genau dann findet der berühmte "Kondensationseffekt" statt, der den Trauben das Wasser spendet das den Pflanzen das Überleben sichert. Die feuchtwarme Meeresluft trifft auf den abgekühlten Boden und gibt genau dort ihre Feuchtigkeit direkt an die Pflanzen ab.
Auf Santorini werden die Reben auf Bodenhöhe kultiviert um diese Feuchtigkeit abzufangen. Eine andere Technik die hier schon immer angewendet wurde ist der sogenannte Santorini Rebschnitt: Der Winzer formt und schneidet jedes Jahr junge und alte Rebstöcke zu einer Art Korbgeflecht zusammen. Dieser Korb schützt die Trauben vor der starken Winderosion denn sie peitscht den Sand gegen die Trauben und verletzt diese. Der Korb übernimmt somit eine Art Schutzfunktion für die Trauben.
Die Kykladeninsel Santorini befindet sich auf dem 36° Breitengrad. Auf gleicher Höhe befindet sich auch Algier und Tunis. Entsprechend heiß geht es in den Sommermonaten zu, wenn mitte August die Lese beginnt. Es ist die Erste in ganz Griechenland. Mit jedem Tag beginnt der Säurespiegel in den Trauben zu sinken und ein enormer Zuckeraufbau findet statt. Schon nach zwei Wochen werden 1400 Hektar Weinland abgeerntet sein. Der Zuckergehalt scheint hier wahrlich nicht das Problem zu sein. In den Trauben ist jede Menge davon. Auch hat man vergessen wann es das letzte mal geregnet hat. Insgesamt waren es etwa 350mm im ganzen Jahr. Fäulnis oder Pilzbefall, sowas gibt es hier nicht. Auch die schreckliche Phyloxera, die den europäischen Weinberg komplett vernichtete hat es nicht geschafft diese Rebstöcke zu zerstören. So sind heute noch die gesamten Reben auf Santorini nicht mit Amerikanischen Wurzeln aufgepropft sondern Wurzelecht. Einzigartig in der Weinwelt.
Man muss hier mit der Trockenheit und der Hitze kämpfen. Die Lese findet in den frühen Morgenstunden statt. Die Nacht hat etwas Frische und Kühle über den heissen Boden gebracht und die hitzegeplagten Trauben bekommen dadurch etwas Feuchtigkeit: Genau dann findet der berühmte "Kondensationseffekt" statt, der den Trauben das Wasser spendet das den Pflanzen das Überleben sichert. Die feuchtwarme Meeresluft trifft auf den abgekühlten Boden und gibt genau dort ihre Feuchtigkeit direkt an die Pflanzen ab.
Auf Santorini werden die Reben auf Bodenhöhe kultiviert um diese Feuchtigkeit abzufangen. Eine andere Technik die hier schon immer angewendet wurde ist der sogenannte Santorini Rebschnitt: Der Winzer formt und schneidet jedes Jahr junge und alte Rebstöcke zu einer Art Korbgeflecht zusammen. Dieser Korb schützt die Trauben vor der starken Winderosion denn sie peitscht den Sand gegen die Trauben und verletzt diese. Der Korb übernimmt somit eine Art Schutzfunktion für die Trauben.


